Basset Fauve de Bretagne vom Kyberg
Basset Fauve de Bretagnevom Kyberg

Familienhund oder Jagdhund?

Der Basset Fauve de Bretagne – Abkürzung BFdB -

 (sprich: Basseh Foof dö Bretagne – bedeutet: der niedrige falbfarbige/rehfarbige aus der Bretagne)

ist ein kleiner, lebhafter, gedrungen wirkender, rauhaariger Hund.

Seine Farbe ist fahlrot, weizengoldblond bis hin zu dunkelrehbraun.

Er gehört zur FCI Gruppe 6‚ kleine Laufhunde oder Niederlaufhunde.

Rüden haben eine Schulterhöhe von 32-38 cm und ein Gewicht von ca. 15 kg.

Entwicklung der Rasse:

 

Vor einigen Jahrhunderten fielen bei den heute nicht mehr existierenden ‚Grand Fauve de Bretagne' einige Würfe

mit z.T. kurzbeinigen Hunden auf. Zu Unrecht wurden diese, wegen der Normabweichung von der Größe ursprünglich für Bastarde gehalten; als man aber feststellte, dass die kurzbeinigen Fauves die gleichen Laufhundeeigenschaften (Schweiß- und Spurlautsicherheit) aufwiesen, begann man den Basset Fauve de Bretagne als eigene Rasse zu züchten, um eine langsamere Jagd zu ermöglichen.

 

Familien- und Jagdhund – beides passt, aber wenn möglich immer Meutehund:

 

Als Meutejagdhund ist der Basset Fauve de Bretagne ein sehr sozial verträglicher, kinderlieber und belastbarer Familienhund.

Bei einigen sind die Wacheigenschaften recht gut ausgeprägt.

Erziehung – Beschäftigung:

 

In der frühen Jugend benötigt der Basset Fauve de Bretagne eine konsequente aber einfühlsame Erziehung, da er von seiner jagdlichen Veranlagung her zu eigenen Entscheidungen neigt.

Um dieser Eigenschaft entgegen zu wirken ist es sehr wichtig die Hund-Mensch-Bindung zu festigen. Dafür eignet sich besonders die Vorbereitung und das Ablegen der Prüfung zum Hundeführerschein (oder eine Begleithunde-ausbildung). Hundesport (z.B. Gegenstandssuche, Longieren, Dummytraining, Obedience, Fun-Agility, Tricktraining) bringt eine Hund-Mensch-Team noch enger zusammen. Der Hund hat die Möglichkeit seine Intelligenz zu zeigen und einzusetzen. Der Mensch lernt verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für seinen Hund kennen, denn Spazierengehen alleine ist für Hunde auf die Dauer nicht interessant. Der Basset Fauve de Bretagne ist ein sehr intelligenter Hund der gerne lernt. Ebenso ist liebt er seine Menschen und arbeitet gerne mit ihm.

Ab ca. einem Jahr kann er auch am Fahrrad mitlaufen. Dennoch bietet sich für größere Strecken ein Fahrradanhänger an.

Weil der Basset Fauve de Bretagne eher niedrig ist, eignet er sich auch gut für Mantrailing.

Diese Nasenarbeit entspricht am ehesten seinem ursprünglichem Einsatzgebiet – der Jagd.

 

Nicht zu vergessen ist der Charme des Basset Fauve de Bretagne. Er versucht seinen Menschen auf der Nase herumzutanzen, was nicht für Ungezogenheit sondern für Charakterstärke spricht.

Generell braucht er geregelten Auslauf, artgerechte Beschäftigung sowie tierische und menschliche Freunde

zum Spielen und Kuscheln.

 

Kurz gesagt:

Ein Hund für Menschen, die einen ursprünglichen,

wesensfesten, charakterstarken,

nicht zu kleinen Hund mögen.

 

Da die Rasse in Deutschland immer noch recht unbekannt ist,

gibt es auch keine durch Überzüchtung bedingten Krankheiten

 (HD, Hautprobleme, Augenprobleme, etc.)

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© Basset Fauve de Bretagne vom Kyberg

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